Die Branche der Erneuerbaren Energien in Deutschland stellt sich hinter die Forderung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, den Anteil der Energieimporte in Deutschland zu reduzieren. Gegenwärtig sei Deutschland bei Öl, Gas, Kohle und Uran zu insgesamt 75 Prozent von Importen insbesondere aus dem arabischen Raum und Russland abhängig - mit steigender Tendenz. Diese Entwicklung müsse dringend gestoppt werden. Mit Hilfe Erneuerbarer Energien und Energieeffizienz könne die Energieimportabhängigkeit bis 2020 auf unter 50 Prozent zurückgeführt werden. Allein durch den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland sei eine Reduzierung der Importabhängigkeit um jährlich einen Prozentpunkt möglich. Bereits heute sparten die Erneuerbaren Energien Energieimporte im Wert von 3,5 Milliarden Euro pro Jahr ein. (weiterlesen…)
Wissenschaftler der neuseeländischen University of Canterbury haben ein fortschrittliches meteorologisches Instrument zur Windmodellierung entwickelt. Die Identifizierung geeigneter Standorte für Windkraftanlagen und optimale Ausnutzung der Windenergie ist damit beispielsweise schnell und einfach realisierbar.
Das so genannte Environmental Prediction Systems (EPS) wurde am Centre for Atmospheric Research an der University of Canterbury entwickelt. Dank eines Abkommens zwischen Canterprise - ein Unternehmen der University of Canterbury, dessen Kernaufgabe es ist, mit Firmenausgründungen und Industrieabkommen die Kommerzialisierung von Technologien voranzutreiben - und dem Unternehmen Connell Wagner wird die wirtschaftliche Nutzbarmachung dieser Entwicklung bereits vorangetrieben.
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Die ersten Schritte des Prozesses der Photosynthese laufen anders ab als bisher angenommen. Das haben Biologen der RUB-Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Matthias Rögner in Zusammenarbeit mit Kollegen des Max-Planck-Instituts für Bioorganische Chemie (AG Prof. Dr. Alfred Holzwarth) herausgefunden. Im Detail geht es um die Frage, in welcher Reihenfolge sich die ersten Prozesse der Photosynthese abspielen, die in Zeitbereichen von wenigen Picosekunden ablaufen (1 ps = 10-12 Sekunden). Über ihre Ergebnisse berichten die Forscher im renommierten US-Journal “Proceedings of the National Academy of Sciences” (PNAS 103 (2006) 6895-6900). (weiterlesen…)
Geowissenschaftliche Messstationen ganzjährig unter extremen Umweltbedingungen zuverlässig und kostengünstig mit Strom zu versorgen, dies haben sich Forscher im Verbundprojekt “EVEREST” zur Aufgabe gemacht. Zusammen mit 14 Forschungs- und Industriepartnern aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Südtirol/Italien entwickelt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE seit Januar 2006 modular aufgebaute hybride Energiesysteme. Durch die Ergänzung von Photovoltaik-Anlagen und Batterien mit Zusatzenergieerzeugern wie Generatoren oder Brennstoffzellen sollen geowissenschaftliche Messstationen an netzfernen Standorten kostengünstig und zuverlässig betrieben werden können.
Die Hochwasserkatastrophe in Bayern und Ostdeutschland im Jahr 2002 oder die Tsunami-Katastrophe in Südostasien an Weihnachten 2004 haben es drastisch vor Augen geführt: Für verlässliche Wettervorhersagen und rechtzeitige Warnungen vor Naturkatastrophen wie Lawinen, Hochwasser oder Stürmen ist die rechtzeitige Ermittlung von genauen Umweltdaten unabdingbar. Messungen dieser Art werden heutzutage fast ausschließlich von automatisch betriebenen geowissenschaftlichen Messstationen ausgeführt. Weitab vom Stromnetz gelegen versorgen sich diese Stationen selbstständig und in der Regel durch ein Solarmodul.
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Noch kein Durchbruch beim Verbrauch Seit 2003 mehr als 360 Modelle gemessen - Diesel holen aufDie Ergebnisse des ADAC EcoTest 2006 haben deutlich gezeigt, dass Verbesserungen beim Schadstoffausstoß und beim Verbrauch nur noch schwer zu realisieren sind. Unter den 109 getesteten Fahrzeugen der aktuellen Teststaffel gab es nur bei den Kleinstwagen einen neuen Spitzenreiter. Noch immer hat kein Fahrzeug die möglichen fünf Sterne erreicht. Die Verbesserungen im Vergleich zum Vorjahr finden im Mittelfeld statt und sind überwiegend auf die seit Jahresbeginn verbindlich vorgeschriebene Abgasnorm Euro 4 und den zunehmenden Einsatz von Diesel-Partikelfiltern zurückzuführen. (weiterlesen…)