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	<title>Klimaschutz.Leitfaden</title>
	<link>http://www.klimaschutz.leitfaden.net</link>
	<description>Klima- und Umweltschutz</description>
	<pubDate>Sat, 16 Jun 2007 19:47:50 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Mit dem Energiepass zum Klimaschutz</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jun 2007 19:47:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
		
	<category>Energie</category>
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		<description><![CDATA[&#220;berall wird &#252;ber den Klimaschutz diskutiert und im Mittelpunkt der Diskussion stehen nat&#252;rlich auch die pers&#246;nlichen Energieausgaben, welche nicht nur durch das eigene Auto entstehen, sondern vor allem im Wohnbereich am st&#228;rksten ausschlagen. Hier entstehen beinahe durchgehend Energiekosten durch Strom, Wasser und vor allem Heizenergie in den Heizperioden, wenn die Temperaturen k&#252;hler werden.
Was allerdings den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;berall wird &#252;ber den Klimaschutz diskutiert und im Mittelpunkt der Diskussion stehen nat&#252;rlich auch die pers&#246;nlichen Energieausgaben, welche nicht nur durch das eigene Auto entstehen, sondern vor allem im Wohnbereich am st&#228;rksten ausschlagen. Hier entstehen beinahe durchgehend Energiekosten durch Strom, Wasser und vor allem Heizenergie in den Heizperioden, wenn die Temperaturen k&#252;hler werden.<a id="more-50"></a></p>
<p>Was allerdings den wenigsten Menschen bewusst ist, ist wie hoch der Energieabfluss in einem Geb&#228;ude ist, vor allem in &#228;lteren Bauten, welche selten eine dem heutigen Stand nach ausreichenden W&#228;rmeschutz verf&#252;gen und in denen die verbrauchte Energie in den Heizungen durch Schwachstellen in den Bauteilen nach au&#223;en gelangt, wo sie dann eigentlich verloren ist.</p>
<p>Zur Einsch&#228;tzung des Energiebedarfs der H&#228;user in Deutschland schreibt nun der Gesetzgeber vor, dass ab 2008 der <a href="http://www.waermepumpen.leitfaden.net/energiepass.html">Energiepass</a> eingef&#252;hrt wird, welcher bei Geb&#228;uden den Prim&#228;renergiebedarf festh&#228;lt und somit auch auf Schwachstellen in der Geb&#228;udestruktur hinweist, wo eventuell viel Einsparpotential vorliegt, wenn dort beispielsweise ein besserer W&#228;rmed&#228;mmschutz verlegt wird.</p>
<p>In diesem Jahr ist der Energiepass f&#252;r &#228;ltere H&#228;user noch freiwillig, f&#252;r Neubauten aber schon verpflichtend. Jene H&#228;user, egal ob <a href="http://www.fertighaus.leitfaden.net/fertighaus/holzhaus.html">Holzhaus</a> oder konventionelle Fertighausbauweise, unterliegen ohnehin der j&#252;ngsten Energie-Einspar-Verordnung, welche zus&#228;tzlich den Prim&#228;renergiebedarf von Neubauten reguliert, welche nat&#252;rlich im Rahmen neuester Baustoffe kontinuierlich nach unten reguliert wird, sodass die neuesten Hausbauten auch zumeist die sparsamsten sind.</p>
<p>Auch verbesserte Techniken im Bereich der Heizanlagen, wie etwa eine stetig verbesserte W&#228;rmepumpe oder Heizkessel, f&#252;hren zu einem geringeren Prim&#228;renergiebedarf, was nat&#252;rlich nicht nur weniger Treibhausgase bedeutet, sondern sich auch f&#252;r den Hausbesitzer finanziell lohnt.</p>
<p>Nicht umsonst sind daher Energie-Sparh&#228;user und das <a href="http://www.fertighaus.leitfaden.net/fertighaus/oekologie/passivhaus.html">Passivhaus</a> auf dem Vormarsch, welche diese neuesten Techniken vereinen und dann in ihrer Konsequenz sogar einen negativen Prim&#228;renergiebedarf auf dem Energiepass zu verzeichnen haben, wenn selber Energie etwa durch Solarenergie eingeholt wird.
</p>
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		<title>Solarstrom erstmals preiswerter als Atom-, Gas- und Kohlestrom</title>
		<link>http://www.klimaschutz.leitfaden.net/solarstrom-erstmals-preiswerter-als-atom-gas-und-kohlestrom.html</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Aug 2006 17:46:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
	<category>Solarenergie</category>
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		<description><![CDATA[K&#252;hlwasserproblem: 200.000 Photovoltaikanlagen helfen Versorgungsl&#252;cke zu schlie&#223;en
Berlin, 27.07.2006: Solarstrom ist heute tags&#252;ber erstmals preiswerter als der Bezug konventionellen Kraftwerksstroms an der Leipziger Stromb&#246;rse. K&#252;hlwasserprobleme einiger Atom- und Kohlekraftwerke sowie der gestiegene Strombedarf aufgrund des verst&#228;rkten Einsatzes von Klimaanlagen haben zu einer Verknappung beim Stromhandel gef&#252;hrt und insbesondere die Preise f&#252;r Spitzenlaststrom zeitweise explodieren lassen. Da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>K&#252;hlwasserproblem: 200.000 <strong>Photovoltaikanlagen</strong> helfen Versorgungsl&#252;cke zu schlie&#223;en</p>
<p>Berlin, 27.07.2006: <strong>Solarstrom</strong> ist heute tags&#252;ber erstmals preiswerter als der Bezug konventionellen Kraftwerksstroms an der Leipziger Stromb&#246;rse. K&#252;hlwasserprobleme einiger Atom- und Kohlekraftwerke sowie der gestiegene Strombedarf aufgrund des verst&#228;rkten Einsatzes von <a href="http://www.waermepumpen.leitfaden.net/klimaanlagen.html"><strong>Klimaanlagen</strong></a> haben zu einer Verknappung beim Stromhandel gef&#252;hrt und insbesondere die Preise f&#252;r Spitzenlaststrom zeitweise explodieren lassen. Da die rund 200.000 in Deutschland installierten Photovoltaikanlagen genau dann auf Hochtouren laufen, wenn einigen Gro&#223;kraftwerken das K&#252;hlwasser ausgeht, helfen sie zunehmend, die Versorgungsl&#252;cke zu schlie&#223;en.</p>
<p>Carsten K&#246;rnig, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer vom Bundesverband Solarwirtschaft: &#8220;In diesen Tagen wird die besondere St&#228;rke der Solarenergie f&#252;r jedermann sichtbar. W&#228;hrend herk&#246;mmliche Gro&#223;kraftwerke reihenweise in die Knie gehen, liefern Solarstromanlagen Spitzenertr&#228;ge. Solarstrom ersetzt damit besonders teuren Spitzenlaststrom und wird schneller wettbewerbsf&#228;hig als allgemein angenommen.&#8221;<a id="more-43"></a></p>
<p>Mit einem Handelspreis von 54 Cent je Kilowattstunde liegt der Tagespreis f&#252;r Spitzenlaststrom an der Leipziger Stromb&#246;rse heute erstmals &#252;ber dem Erzeugungspreis von <strong>Solarstrom</strong>. Dieser wird im Rahmen des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) mit 40,6-51,8 Cent je Kilowattstunde verg&#252;tet.</p>
<p>Die EEG-Verg&#252;tung f&#252;r Solarstrom und seine Erzeugerpreise werden in den n&#228;chsten Jahren um j&#228;hrlich rund f&#252;nf Prozent sinken. Konventioneller Strom aus Atom-, Kohle und Gaskraftwerken wird hingegen nach einer j&#252;ngsten ZEW-Umfrage weiter steigen. Die j&#252;ngste Entwicklung an der Leipziger Stromb&#246;rse l&#228;sst vermuten, dass dies auf Grund der Flexibilit&#228;t und Hitzeanf&#228;lligkeit konventioneller Gro&#223;kraftwerke in besonderem Ma&#223;e f&#252;r die Deckung von Bedarfsspitzen gilt.</p>
<p>&#8220;Wir gehen davon aus, dass sich die Preisschere zwischen konventionell erzeugtem Strom und Solarstrom f&#252;r den Verbraucher bereits im n&#228;chsten Jahrzehnt schlie&#223;en wird&#8221;, so K&#246;rnig weiter.</p>
<p>Nach Angaben des BSW sind derzeit fast 2.000 Megawatt Solarstrom am Netz. Derzeit entspricht dies der Erzeugungskapazit&#228;t von zwei Atom- oder Braunkohlekraftwerken. Langfristig kann Solarenergie in Deutschland rund ein Drittel des W&#228;rme- und Strombedarfs decken. Im Mix mit anderen Erneuerbaren Energien wird eine Vollversorgung m&#246;glich.</p>
<p>Interviewanfragen und Redaktionelle R&#252;ckfragen:<br />
BSW, Carsten K&#246;rnig (GF)
</p>
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		<title></title>
		<link>http://www.klimaschutz.leitfaden.net/40.html</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Aug 2006 17:31:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
	<category>Klima</category>
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		<description><![CDATA[Bush missbraucht Klimaschutz-Argument, um f&#252;r neue Atomkraftwerke zu werben
12. Juli 2006 - Angesichts der internationalen Meinungsmache f&#252;r ein Comeback der Atomenergie vor dem bevorstehenden G8-Gipfel in St. Petersburg fordert ROBIN WOOD die deutsche Bundesregierung auf, die eigenen Anstrengungen, aus der Atomenergie auszusteigen zu verst&#228;rken und dies auch offensiv in der internationalen &#214;ffentlichkeit zu vertreten. US-Pr&#228;sident [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bush missbraucht Klimaschutz-Argument, um f&#252;r neue Atomkraftwerke zu werben</p>
<p></strong>12. Juli 2006 - Angesichts der internationalen Meinungsmache f&#252;r ein Comeback der Atomenergie vor dem bevorstehenden G8-Gipfel in St. Petersburg fordert ROBIN WOOD die deutsche Bundesregierung auf, die eigenen Anstrengungen, aus der Atomenergie auszusteigen zu verst&#228;rken und dies auch offensiv in der internationalen &#214;ffentlichkeit zu vertreten. US-Pr&#228;sident George Bush hatte unmittelbar vor seinem heute beginnenden Deutschland-Besuch in einem Interview den Satz ge&#228;u&#223;ert: &#8220;Wenn einem wirklich viel am Umweltschutz liegt, scheint mir die friedliche Nutzung der Kernkraft ein guter Weg zu sein.&#8221; Auch der britische Premierminister Tony Blair will ein Comeback der Atomkraft. Ein am Dienstag vorgelegtes Strategiepapier seines Industrieministers sieht den Bau mehrerer neuer Atomkraftwerke in Gro&#223;britannien vor. ROBIN WOOD kritisiert diesen Pro-Atomkurs, weil die Nutzung der Atomkraft Menschen, Umwelt und Weltfrieden massiv gef&#228;hrdet und den <strong>Klimaschutz</strong> nicht voran bringt.<a id="more-40"></a></p>
<p>Bush f&#252;hrte &#8220;Sorgen &#252;ber die zunehmende Erderw&#228;rmung&#8221; als Grund an, warum er sich f&#252;r Atomkraft einsetze. &#8220;Der Versuch, den Klimawandel durch den Ausbau der Atomkraft aufzuhalten, hei&#223;t, ein Risiko durch ein anderes, noch gr&#246;&#223;eres zu ersetzen&#8221;, sagt Bettina Dannheim, Energiereferentin bei ROBIN WOOD. &#8220;Atomkraft ist und bleibt, die gef&#228;hrlichste Art, Strom zu erzeugen. Windscale, Harrisburg und Tschernobyl haben auf dramatische Weise gezeigt, welche Gefahren von der Atomenergie ausgehen.&#8221;</p>
<p>Mit dem Vorsto&#223; pro Atomenergie versuchen die USA davon abzulenken, dass sie sowohl die gr&#246;&#223;ten Klima-Verschmutzer als auch die gr&#246;&#223;ten Bremser beim internationalen <strong>Klimaschutz</strong> sind. Der Pro-Kopf-Aussto&#223; an Kohlendioxid liegt dort so hoch wie in keinem anderen Land der Welt; ein Viertel der weltweiten C02-Emissionen geht allein auf das Konto der USA. Au&#223;erdem machen die USA gezielt internationale Lobbyarbeit gegen den Kioto-Prozess.</p>
<p>Statt Energiesparen und den Umstieg auf erneuerbare Energien massiv zu f&#246;rdern, bef&#252;rwortet Bush - auch in L&#228;ndern wie China und Indien - den Neubau von AKW. Im Januar dieses Jahres waren weltweit 444 Atomreaktoren am Netz. Sie decken zirka 2,3 Prozent des weltweiten Energiebedarfs und zirka 16 Prozent des Strombedarfs der Weltbev&#246;lkerung. Um nur zehn Prozent der weltweit verbrauchten Energie im Jahr 2050 durch Atomstrom zu ersetzen, m&#252;ssten mehr als 1.000 neue Atomkraftwerke gebaut werden - eine Horrorvision. W&#252;rde sie Wirklichkeit, h&#228;tte dies unter anderem eine Vervielfachung des M&#252;lls zur Folge, f&#252;r den es weltweit kein sicheres Endlager gibt.</p>
<p>Die von Bush favorisierte Technik des &#8220;Schnellen Br&#252;ters&#8221; bietet da keinen Ausweg, denn bei ihrem Einsatz entsteht im Vergleich mit anderen AKW noch mehr ultragiftiges, Jahrtausende lang strahlendes Plutonium. Die Brennst&#228;be der Br&#252;ter m&#252;ssen &#8220;wiederaufgearbeitet&#8221; werden. Dabei wird der M&#252;ll vermehrt und die Umgebung rund um die Atomanlagen radioaktiv verseucht. Au&#223;erdem w&#228;chst mit jedem Gramm Plutonium die Gefahr, dass damit atomare Massenvernichtungswaffen produziert und eines Tages auch eingesetzt werden.</p>
<p><strong> </strong><strong>Kontakt:<br />
</strong>Bettina Dannheim<br />
Energiereferentin<br />
ROBIN-WOOD<a href="mailto:energie@robinwood.de"><br />
</a>
</p>
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		<title>Die Auswirkung von Katastrophen eind&#228;mmen</title>
		<link>http://www.klimaschutz.leitfaden.net/die-auswirkung-von-katastrophen-eindaemmen.html</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Aug 2006 17:27:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
		
	<category>Klima</category>
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		<description><![CDATA[Katastrophen, die unsere Gesellschaft bedrohen, sind oft vielschichtig und komplex, und es treten Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Ursachen, Gefahren und Auswirkungen auf (ein Naturereignis wie ein Erdbeben zerst&#246;rt technische Infrastruktur, dadurch bricht ein Feuer aus, das wiederum nicht nur Wohngebiete zerst&#246;rt, sondern auch eine chemische Verseuchung ausl&#246;sen kann etc.). Risikomanagement, das sich auf die Eind&#228;mmung einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Katastrophen, die unsere Gesellschaft bedrohen, sind oft vielschichtig und komplex, und es treten Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Ursachen, Gefahren und Auswirkungen auf (ein Naturereignis wie ein Erdbeben zerst&#246;rt technische Infrastruktur, dadurch bricht ein Feuer aus, das wiederum nicht nur Wohngebiete zerst&#246;rt, sondern auch eine chemische Verseuchung ausl&#246;sen kann etc.). Risikomanagement, das sich auf die Eind&#228;mmung einer einzelnen Gefahrenquelle abst&#252;tzt, wird deshalb den heutigen Problemen und Anspr&#252;chen nicht mehr gerecht.<a id="more-39"></a> Diese Konferenz thematisiert deshalb die unterschiedlichsten Arten von Risiko (Naturgefahren, technische Risiken, biologische und chemische Risiken, Pandemien, Terrorismus, <strong>Klimawandel</strong> etc.).</p>
<p>Durch den integralen und partizipativen Ansatz wird sicher gestellt, dass Erfahrungen aus verschiedensten Feldern des Risikomanagements diskutiert und zum Vorteil der Gesellschaft (Gemeinden, L&#228;ndern und Regionen) verf&#252;gbar werden. Die IDRC Davos 2006 wird so zur strategischen Plattform f&#252;r Risikomanagement-Experten aus der ganzen Welt.</p>
<p>Das Programm beinhaltet Plenarvortr&#228;ge und Podiumsdiskussionen, wissenschaftlich und politisch orientierte Vortr&#228;ge, speziell auf den Umgang mit Katastrophen und Risiken in China Afrika, Asien, Nord- und Lateinamerika sowie Europa ausgerichtete Sessionen wie auch eine Ausstellung &#252;ber Literatur und Lehrmittel und das &#8220;Open Forum&#8221; f&#252;r die &#214;ffentlichkeit.</p>
<p>Bis jetzt haben sich rund tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der ganzen Welt angemeldet. Sie kommen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, internationalen Organisationen, Nicht-Regierungsorganisationen und der Wissenschaft. Die Konferenz wird gemeinsam von UN/ISDR (United Nations International Strategy for Disaster Reduction), UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization), GADR (Global Alliance for Disaster Reduction) und GDIN (Global Disaster Information Network) organisiert. Der Konferenzvorsitzende ist Dr. Walter J. Ammann von der Eidgen&#246;ssischen Forschungsanstalt WSL. Die Konferenz wird massgeblich von der DEZA (Direktion f&#252;r Entwicklung und Zusammenarbeit) unterst&#252;tzt.</p>
<p>Wir laden Journalistinnen und Journalisten herzlich ein, an diesem Treffen von weltweit f&#252;hrenden Risikoexperten kostenlos teilzunehmen. Das Programm k&#246;nnen Sie auf abrufen. Konferenzsprache ist Englisch.
</p>
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		<title>NABU fordert politische Unterst&#252;tzung f&#252;r umweltfreundliche Autos</title>
		<link>http://www.klimaschutz.leitfaden.net/nabu-fordert-politische-unterstuetzung-fuer-umweltfreundliche-autos.html</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Aug 2006 00:43:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
	<category>Hybridtechnik</category>
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		<description><![CDATA[Autohersteller m&#252;ssen effiziente Technik auf alle Modelle ausweiten
Berlin - Der Naturschutzbund NABU hat die Bundesregierung aufgefordert, die verst&#228;rkte Entwicklung von Sprit sparenden Fahrzeugen durch bessere steuerliche Rahmenbedingungen zu unterst&#252;tzen und diese damit zum Verkaufsrenner zu machen. *Die Gewinner der heute vom Verkehrsclub Deutschland vorgestellten Auto-Umweltliste sind keine Nischenprodukte mehr, ben&#246;tigen jedoch weitere politische Unterst&#252;tzung&#8221;, sagte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Autohersteller m&#252;ssen effiziente Technik auf alle Modelle ausweiten</strong></p>
<p>Berlin - Der Naturschutzbund NABU hat die Bundesregierung aufgefordert, die verst&#228;rkte Entwicklung von Sprit sparenden Fahrzeugen durch bessere steuerliche Rahmenbedingungen zu unterst&#252;tzen und diese damit zum Verkaufsrenner zu machen. *Die Gewinner der heute vom Verkehrsclub Deutschland vorgestellten Auto-Umweltliste sind keine Nischenprodukte mehr, ben&#246;tigen jedoch weitere politische Unterst&#252;tzung&#8221;, sagte NABU-Pr&#228;sident Olaf Tschimpke. Mit einem Verbrauch von rund vier Litern oder umgerechnet leicht &#252;ber 100 Gramm CO2 pro Kilometer seien Modelle wie der Honda Civic mit <strong>Hybridtechnik</strong> und saubere Diesel wie der Volkswagen Polo BlueMotion doppelt so effizient wie vergleichbare Klassenhinterb&#228;nkler.</p>
<p>Ein wirksamer Anreiz, sich beim Kauf f&#252;r ein spritsparendes Modell zu entscheiden und somit den Aussto&#223; des Treibhausgases Kohlendioxid im Stra&#223;enverkehr zu senken, sei eine Kfz-Steuer, die sich am CO2-Aussto&#223; der Fahrzeuge orientiert. *Verbrauchsarme Fahrzeuge mit einem Aussto&#223; von unter 120 Gramm CO2 pro Kilometer sollten zuk&#252;nftig mit einem steuerlichen Bonus belohnt werden. Zur Gegenfinanzierung kann die Steuer f&#252;r Fahrzeuge mit einem Aussto&#223; von &#252;ber 160 Gramm CO2 progressiv steigen&#8221;, so Tschimpke.<a id="more-48"></a></p>
<p>Trotz einiger Lichtblicke k&#246;nnten sich die Automobilkonzerne nach Ansicht des NABU nicht auf wenigen Spritsparmodellen ausruhen. Immer noch seien die Hersteller in Europa mit durchschnittlichen Emissionen von rund 160 Gramm CO2 meilenweit von ihrer verbindlichen Zusage an die EU entfernt, bis 2008 den durchschnittlichen Aussto&#223; des Treibhausgases CO2 aller neu verkauften Pkw auf 140 Gramm pro Kilometer zu reduzieren. *Wenn die Selbstverpflichtung verfehlt wird, muss ein EU-weit verbindlicher CO2-Grenzwert f&#252;r neue Pkw eingef&#252;hrt werden&#8221;, sagte der NABU-Pr&#228;sident. Dass das 140-Gramm-Ziel keine Utopie, sondern ohne Einbu&#223;en im Fahrkomfort erreichbar sei, habe die Industrie mit den Siegern der Auto-Umweltliste selbst bewiesen. Die dazu notwendige Technik m&#252;sse nun umfassend bei allen Fahrzeugtypen zum Einsatz kommen.</p>
<p>F&#252;r R&#252;ckfragen:<br />
Dietmar Oeliger, NABU-Verkehrsexperte
</p>
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		<item>
		<title>Erneuerbare Energien senken Abh&#228;ngigkeit von Energieimporten jedes Jahr um ein Prozent</title>
		<link>http://www.klimaschutz.leitfaden.net/erneuerbare-energien-senken-abhaengigkeit-von-energieimporten-jedes-jahr-um-ein-prozent.html</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Aug 2006 23:23:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
		
	<category>Energie</category>
	<category>Windenergie</category>
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		<description><![CDATA[Die Branche der Erneuerbaren Energien in Deutschland stellt sich hinter die Forderung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, den Anteil der Energieimporte in Deutschland zu reduzieren. Gegenw&#228;rtig sei Deutschland bei &#214;l, Gas, Kohle und Uran zu insgesamt 75 Prozent von Importen insbesondere aus dem arabischen Raum und Russland abh&#228;ngig - mit steigender Tendenz. Diese Entwicklung m&#252;sse dringend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Branche der Erneuerbaren Energien in Deutschland stellt sich hinter die Forderung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, den Anteil der Energieimporte in Deutschland zu reduzieren. Gegenw&#228;rtig sei Deutschland bei &#214;l, Gas, Kohle und Uran zu insgesamt 75 Prozent von Importen insbesondere aus dem arabischen Raum und Russland abh&#228;ngig - mit steigender Tendenz. Diese Entwicklung m&#252;sse dringend gestoppt werden. Mit Hilfe Erneuerbarer Energien und Energieeffizienz k&#246;nne die Energieimportabh&#228;ngigkeit bis 2020 auf unter 50 Prozent zur&#252;ckgef&#252;hrt werden. Allein durch den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland sei eine Reduzierung der Importabh&#228;ngigkeit um j&#228;hrlich einen Prozentpunkt m&#246;glich. Bereits heute sparten die Erneuerbaren Energien Energieimporte im Wert von 3,5 Milliarden Euro pro Jahr ein.<a id="more-44"></a>In einem offenen Brief haben die Verb&#228;nde der Erneuerbaren Energien auf eine Rede von Merkel zum 20-j&#228;hrigen Jubil&#228;um des Forschungszentrums Karlsruhe reagiert. Dort hatte Merkel erkl&#228;rt: &#8220;Wir wollen die Abh&#228;ngigkeit von Importen so weit wie m&#246;glich verringern. Wir wollen m&#246;glichst konstante Preise garantieren. Wir sehen aber in diesen Tagen, wie schwierig das ist. Au&#223;erdem m&#252;ssen wir den globalen Klimawandel im Blick haben. Wer sich einmal die Wachstumsraten in anderen Regionen der Welt anschaut, der erkennt, vor welch gro&#223;er Aufgabe wir stehen.&#8221;</p>
<p>Johannes Lackmann, Pr&#228;sident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie: &#8220;Erneuerbare Energien und der sparsamere Umgang mit Energie sind der einzig m&#246;gliche Weg, um aus der Falle der Importabh&#228;ngigkeit noch rechtzeitig herauszugelangen. Deutschland hat die Technologie daf&#252;r und kann ma&#223;gebend auch f&#252;r andere L&#228;nder sein.&#8221; Ohne Erneuerbare Energien sei der Preisaufstieg bei Strom, Heizkosten und Benzin nicht aufzuhalten. Bereits heute seien Erneuerbare Energien h&#228;ufig g&#252;nstiger als &#214;l, Gas und herk&#246;mmlich produzierter Strom. Zudem w&#252;rden Umweltkosten in Milliardenh&#246;he gespart. F&#252;r zuk&#252;nftige Generationen bedeuteten Erneuerbare Energien die Garantie f&#252;r eine sichere, umweltfreundliche und kosteng&#252;nstige Energieversorgung.<br />
Die Voraussetzungen f&#252;r einen effizienten Ausbau Erneuerbarer Energien seien im Koalitionsvertrag der Regierungskoalition bereits aufgef&#252;hrt: Das bestehende Erneuerbare-Energien-Gesetz, die beschleunigte Markteinf&#252;hrung von Biokraftstoffen und die Schaffung eines Gesetzes f&#252;r W&#228;rme aus Erneuerbaren Energien. Letzteres warte allerdings immer noch auf Umsetzung.</p>
<p>Unterzeichner des offenen Briefes sind der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), Bundesverband Solarwirtschaft (BSW), Bundesverband <strong>Windenergie</strong> (BWE), Wirtschaftsverband Windkraftwerke (WVW), Geothermische Vereinigung - Bundesverband Geothermie (GtV-BV), Fachverband Biogas (FVB), Bundesverband Deutsche Wasserkraft (BDW) und der Bundesverband Bioenergie (BBE).</p>
<p>Kontakt:<br />
Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)
</p>
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		<title>Entwicklung neuseel&#228;ndischer Wissenschaftler erm&#246;glicht optimale Standortermittlung f&#252;r Windkraftanlagen</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Jul 2006 23:27:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
		
	<category>Windenergie</category>
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		<description><![CDATA[Wissenschaftler der neuseel&#228;ndischen University of Canterbury haben ein fortschrittliches meteorologisches Instrument zur Windmodellierung entwickelt. Die Identifizierung geeigneter Standorte f&#252;r Windkraftanlagen und optimale Ausnutzung der Windenergie ist damit beispielsweise schnell und einfach realisierbar.
Das so genannte Environmental Prediction Systems (EPS) wurde am Centre for Atmospheric Research an der University of Canterbury entwickelt. Dank eines Abkommens zwischen Canterprise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wissenschaftler der neuseel&#228;ndischen University of Canterbury haben ein fortschrittliches meteorologisches Instrument zur Windmodellierung entwickelt. Die Identifizierung geeigneter Standorte f&#252;r Windkraftanlagen und optimale Ausnutzung der <strong>Windenergie</strong> ist damit beispielsweise schnell und einfach realisierbar.</p>
<p>Das so genannte Environmental Prediction Systems (EPS) wurde am Centre for Atmospheric Research an der University of Canterbury entwickelt. Dank eines Abkommens zwischen Canterprise - ein Unternehmen der University of Canterbury, dessen Kernaufgabe es ist, mit Firmenausgr&#252;ndungen und Industrieabkommen die Kommerzialisierung von Technologien voranzutreiben - und dem Unternehmen Connell Wagner wird die wirtschaftliche Nutzbarmachung dieser Entwicklung bereits vorangetrieben.<br />
<a id="more-45"></a><br />
Das EPS verwendet weltweite Beobachtungsdaten von Bodenstationen, Satelliten, Wetterballons, speziellen Bojen sowie von Schiffen und Flugzeugen. Auf Basis der erhaltenen Daten erstellt das EPS technisch ausgefeilte dreidimensionale Modelle der Atmosph&#228;re, &#252;ber die zuverl&#228;ssige Vorhersagen zu Windgeschwindigkeit und -richtung an einem beliebigen Ort gemacht werden k&#246;nnen. Dabei werden &#252;ber das EPS jene Prozesse bestimmt, die f&#252;r unterschiedliche Windbedingungen verantwortlich sind. Der Betrachtungsbereich wird hierzu schrittweise von gr&#246;&#223;eren Regionen auf die relevanten Gebiete, wie beispielsweise Bergr&#252;cken oder bestimmte Grundst&#252;cke, fokussiert. Die mit unterschiedlichen Aufl&#246;sungsstufen arbeitenden Windmodelle, beziehen dann Informationen zu topographischen Faktoren und Oberfl&#228;chenstrukturen mit ein, um den Einfluss lokaler Gegebenheiten auf das <strong>Windenergiepotential</strong> zu berechnen.</p>
<p>Die Anwendungspotentiale des EPS sind enorm und reichen von der Bestimmung eines optimalen Standorts f&#252;r <strong>Windenergieanlagen</strong> bis zur kurzfristigen Vorhersage des Outputs einer Windkraftanlage in einem bestimmten Zeitraum. Kosten und Zeitaufwand f&#252;r die Bestimmung des Windenergiepotentials lassen sich dabei erheblich reduzieren, da die Notwendigkeit von Vor-Ort Beobachtungen minimiert wird. Damit leistet EPS einen wichtigen Beitrag zur Erschlie&#223;ung von Windenergie - der Energiequelle mit den h&#246;chsten Wachstumsraten weltweit im Kampf gegen den Klimawandel.</p>
<p>Weitere Informationen:<br />
Institut Ranke-Heinemann / Australisch-Neuseel&#228;ndischer Hochschulverbund
</p>
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		<title>Wie Pflanzen Lichtenergie umwandeln: Anders als gedacht</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Jul 2006 00:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
	<category>Solarenergie</category>
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		<description><![CDATA[Die ersten Schritte des Prozesses der Photosynthese laufen anders ab als bisher angenommen. Das haben Biologen der RUB-Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Matthias R&#246;gner in Zusammenarbeit mit Kollegen des Max-Planck-Instituts f&#252;r Bioorganische Chemie (AG Prof. Dr. Alfred Holzwarth) herausgefunden. Im Detail geht es um die Frage, in welcher Reihenfolge sich die ersten Prozesse der Photosynthese abspielen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ersten Schritte des Prozesses der Photosynthese laufen anders ab als bisher angenommen. Das haben Biologen der RUB-Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Matthias R&#246;gner in Zusammenarbeit mit Kollegen des Max-Planck-Instituts f&#252;r Bioorganische Chemie (AG Prof. Dr. Alfred Holzwarth) herausgefunden. Im Detail geht es um die Frage, in welcher Reihenfolge sich die ersten Prozesse der Photosynthese abspielen, die in Zeitbereichen von wenigen Picosekunden ablaufen (1 ps = 10-12 Sekunden). &#220;ber ihre Ergebnisse berichten die Forscher im renommierten US-Journal &#8220;Proceedings of the National Academy of Sciences&#8221; (PNAS 103 (2006) 6895-6900).<a id="more-46"></a></p>
<h3>Nanomaschine spaltet Wasser</h3>
<p>Was passiert eigentlich, wenn Sonnenlicht auf eine Pflanze trifft? Wie laufen die Vorg&#228;nge der Umwandlung der Lichtenergie auf molekularer Ebene ab und was k&#246;nnen wir daraus lernen, um die hohe Effizienz dieser nat&#252;rlichen Vorg&#228;nge gewinnbringend zu kopieren? Dieser Frage widmen sich die Forscher um Prof. R&#246;gner in enger Kooperation mit Prof. Holzwarth, dessen Arbeitsgruppe eine von sehr wenigen ist, die solche Prozesse zeitlich aufl&#246;sen kann. Die Messungen erfordern neben hochsensitiven Apparaturen gro&#223;e Mengen extrem reinen Proteins, in diesem Fall des Photosystems 2 (PS2). PS2 f&#252;hrt den zentralen Prozess der Photosynthese durch, die lichtinduzierte Wasserspaltung. Die Bochumer Forscher isolierten das Protein aus Cyanobakterien, den einfachsten &#8220;Modellpflanzen&#8221; (s. Abb. 1). &#8220;Obwohl die dreidimensionale Struktur von PS2, gewisserma&#223;en sein &#8220;Bauplan&#8221;, seit Jahren bekannt ist, blieb die Funktion dieser &#8220;Nanomaschine&#8221; im molekularen Bereich, die haupts&#228;chlich &#252;ber spektroskopische Untersuchungen aufgel&#246;st werden kann, umstritten&#8221;, erkl&#228;rt Prof. R&#246;gner. Die jetzt erschienene Publikation des Bochumer und M&#252;lheimer Forscherverbundes k&#246;nnte einen wesentlichen Beitrag zum Verst&#228;ndnis dieser Prozesse liefern und sie im wahrsten Sinne des Wortes in einem neuen Licht erscheinen lassen.</p>
<h3>Ein Chlorophyll, das niemand auf der Rechnung hatte</h3>
<p>Im Wesentlichen haben die Forscher zwei zentrale Erkenntnisse gewonnen, die den bisherigen Wissensstand fundamental korrigieren: Der erste Reaktionsschritt im Zentrum von PS2 wird von einem einzelnen Chlorophyll (ChlD1 in Abb. 2) durchgef&#252;hrt, welches nach bisheriger &#220;berzeugung nicht daf&#252;r eingeplant war. &#8220;Obwohl es sehr nahe am bisher f&#252;r das eigentliche Reaktionszentrum gehaltenen Chlorophyll-Paar - das analoge Pigmentpaar in den Reaktionszentren von photosynthetischen Bakterien wird als &#8220;spezielles Paar&#8221; bezeichnet - liegt, hatte es niemand &#8220;auf seiner Rechnung&#8221;, blickt R&#246;gner zur&#252;ck. Mit der aktuellen Arbeit konnten die Forscher erstmals den experimentellen Beweis daf&#252;r unter physiologischen Raumtemperaturbedingungen erbringen (s. Abb. 2). &#8220;Folglich muss das Lehrbuchwissen der Photosynthese in dieser Hinsicht korrigiert werden, zumal es sich um ein Prinzip zu handeln scheint, welches die Natur offensichtlich auch im anderen Photosystem, dem Photosystem 1, und dar&#252;ber hinaus auch bei allen h&#246;heren Pflanzen angewandt hat&#8221;, erkl&#228;rt der Biologe.</p>
<h3>Hohe Oxidationskraft verstehen</h3>
<p>Die Spaltung von Wasser in Sauerstoff und Protonen - d.h. die zentrale Funktion f&#252;r die Speicherung von <strong>Solarenergie</strong> in der Photosynthese - erfordert die h&#246;chste Oxidationskraft, die biologischen Systemen bekannt ist. Die neuen Erkenntnisse der M&#252;lheimer und Bochumer Forscher liefern nun die molekulare Erkl&#228;rung f&#252;r die bisher nicht gut verstandene extrem hohe Oxidationskraft von Photosystem 2. Ein monomeres Chlorophyll kann prinzipiell eine wesentlich h&#246;here Oxidationskraft entwickeln als das bisher angenommene &#8220;Spezialpaar Chlorophyll&#8221;.</p>
<h3>Weiterleitung ist schneller als Gradientenaufbau</h3>
<p>Die zweite zentrale Erkenntnis betrifft den Prozess der Weiterleitung der Lichtanregung: Sie verl&#228;uft wesentlich rascher als der Prozess der ersten &#8220;chemischen&#8221; Reaktion, d.h. der Aufbau eines elektrischen Gradienten &#252;ber der Membran. Jedes PS2 besitzt eine gro&#223;e Antenne aus vielen Chlorophyllen, welche die Lichtenergie sehr effektiv einfangen und praktisch verlustfrei zu den relativ wenigen Reaktionszentrenchlorophyllen (&#8221;Trap&#8221;) weiterleiten. F&#252;r die effektive Ausnutzung der Lichtenergie ist die Beantwortung der Frage wichtig, welcher der beiden Prozesse - Weiterleitung der Lichtanregung oder Aufbau des elektrischen Gradienten - der limitierende ist. Die durchgef&#252;hrten Untersuchungen zeigen eindeutig, dass die Energie&#252;bertragung von den Antennen zum Zentrum der schnellere und damit nicht der limitierende Schritt ist.</p>
<h3>Neues Bild der Photosynthese</h3>
<p>Zusammengenommen ergibt sich durch diese Erkenntnisse ein neues Bild der prim&#228;ren Vorg&#228;nge der Photosynthese. Es wird sicher auch Auswirkungen auf sog. biomimetische Verfahren haben, mit welchen die nat&#252;rlichen Prozesse k&#252;nstlich &#8220;nachgebaut&#8221; werden sollen, um die <strong>Solarenergie</strong> als unersch&#246;pfliche Energiequelle durch Nachahmung der Natur wesentlich effektiver nutzen zu k&#246;nnen als es heute mit Sonnenkollektoren m&#246;glich ist.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br />
Prof. Dr. Matthias R&#246;gner, Lehrstuhl f&#252;r Biochemie der Pflanzen, Fakult&#228;t f&#252;r Biologie der Ruhr-Universit&#228;t Bochum, 44780 Bochum
</p>
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		<item>
		<title>Solarenergie f&#252;r die Geowissenschaft - &#8220;EVEREST&#8221; versorgt Messstationen zuverl&#228;ssig mit Strom</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jun 2006 00:34:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
		
	<category>Solarenergie</category>
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		<description><![CDATA[Geowissenschaftliche Messstationen ganzj&#228;hrig unter extremen Umweltbedingungen zuverl&#228;ssig und kosteng&#252;nstig mit Strom zu versorgen, dies haben sich Forscher im Verbundprojekt &#8220;EVEREST&#8221; zur Aufgabe gemacht. Zusammen mit 14 Forschungs- und Industriepartnern aus Deutschland, &#214;sterreich, Schweiz und S&#252;dtirol/Italien entwickelt das Fraunhofer-Institut f&#252;r Solare Energiesysteme ISE seit Januar 2006 modular aufgebaute hybride Energiesysteme. Durch die Erg&#228;nzung von Photovoltaik-Anlagen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geowissenschaftliche Messstationen ganzj&#228;hrig unter extremen Umweltbedingungen zuverl&#228;ssig und kosteng&#252;nstig mit Strom zu versorgen, dies haben sich Forscher im Verbundprojekt &#8220;EVEREST&#8221; zur Aufgabe gemacht. Zusammen mit 14 Forschungs- und Industriepartnern aus Deutschland, &#214;sterreich, Schweiz und S&#252;dtirol/Italien entwickelt das Fraunhofer-Institut f&#252;r Solare Energiesysteme ISE seit Januar 2006 modular aufgebaute hybride Energiesysteme. Durch die Erg&#228;nzung von Photovoltaik-Anlagen und Batterien mit Zusatzenergieerzeugern wie Generatoren oder Brennstoffzellen sollen geowissenschaftliche Messstationen an netzfernen Standorten kosteng&#252;nstig und zuverl&#228;ssig betrieben werden k&#246;nnen.</p>
<p>Die Hochwasserkatastrophe in Bayern und Ostdeutschland im Jahr 2002 oder die Tsunami-Katastrophe in S&#252;dostasien an Weihnachten 2004 haben es drastisch vor Augen gef&#252;hrt: F&#252;r verl&#228;ssliche Wettervorhersagen und rechtzeitige Warnungen vor Naturkatastrophen wie Lawinen, Hochwasser oder St&#252;rmen ist die rechtzeitige Ermittlung von genauen Umweltdaten unabdingbar. Messungen dieser Art werden heutzutage fast ausschlie&#223;lich von automatisch betriebenen geowissenschaftlichen Messstationen ausgef&#252;hrt. Weitab vom Stromnetz gelegen versorgen sich diese Stationen selbstst&#228;ndig und in der Regel durch ein Solarmodul.<br />
<a id="more-47"></a><br />
Zahlreiche geowissenschaftlich gut geeignete Messstandorte k&#246;nnen derzeit jedoch noch nicht erschlossen werden: Die notwendige Energie ist unter den gegebenen Umwelt- und Einsatzbedingungen entweder gar nicht oder nur mit nicht vertretbaren Kosten verf&#252;gbar. Ein Beispiel: An einer ausgesetzten Stelle in einem lawinengef&#228;hrdeten Gebiet in den Alpen w&#252;rde eine Windmessstation die Vorhersagewahrscheinlichkeit von Lawinenabg&#228;ngen deutlich erh&#246;hen. Die konventionelle Versorgung mit Solarstrom allein k&#246;nnte den Energiebedarf der Station aber nicht ausreichend decken, da in Schlechtwetterperioden zus&#228;tzlich Energie zur Beheizung der Messsensoren ben&#246;tigt wird. Die Folge sind saisonale Datenverluste.</p>
<p>&#8220;Mit der Entwicklung von modularen hybriden Energiesystemen wollen wir erreichen, dass auch netzferne Messstandorte mit einem erh&#246;hten Energiebedarf ganzj&#228;hrig sicherer und kosteng&#252;nstiger als bisher betrieben werden k&#246;nnen&#8221;, erl&#228;utert Matthias Vetter, Leiter des Projekts am Fraunhofer ISE. &#8220;Die in so genannten EVEREST-Boxen kombinierten hybriden Energiesysteme bestehen aus Photovoltaik-Anlagen und Batterien, die um Zusatzenergieerzeuger wie Stirling-, Wind- oder thermoelektrischen Generatoren sowie Brennstoffzellen erg&#228;nzt werden. Dadurch&#8221;, so Vetter weiter, &#8220;k&#246;nnen wir Messstationen mit einem Spitzenleistungsbedarf von bis zu 1000 Watt versorgen&#8221;. Herzst&#252;ck des Systems ist ein innovatives Energiemanagementsystem (EMS), welches das Fraunhofer ISE zusammen mit der Elektronikfirma Pairan in Kassel entwickelt. Das EMS vernetzt die einzelnen Energieerzeuger miteinander und &#252;bermittelt Informationen &#252;ber den Betriebszustand an den Betreiber der Messstation.</p>
<p>Neben der Komponentenabstimmung und der Entwicklung des EMS bilden mehrmonatige Feldtests den dritten Schwerpunkt des Verbundprojekts. Um die Betriebssicherheit unter m&#246;glichst extremen Umwelt- und Einsatzbedingungen zu testen und zu optimieren, werden die EVEREST-Boxen in den Alpen, im Schwarzwald, in einem Flusstal sowie auf einer Meeresplattform betrieben.</p>
<p>Die EVEREST-Boxen k&#246;nnen in nahezu allen Bereichen der Messtechnik eingesetzt werden: Das Anwendungsspektrum reicht von geowissenschaftlichen Messstationen &#252;ber Stationen zur Umweltbeobachtung, zur Waldschadensforschung und zur Klimaforschung bis hin zum Einsatz in anderen Branchen wie beispielsweise der Telekommunikation, der Verkehrstechnik oder der Sicherheitstechnik. Denn auch hier w&#228;chst der Bedarf an autarker Stromversorgung von technischen Anlagen st&#228;ndig.</p>
<p>Das Projekt &#8220;EVEREST&#8221; wird vom Bundeswirtschaftsministerium gef&#246;rdert und hat ein Volumen von rd. einer Million Euro.</p>
<p>Ansprechpartner f&#252;r weitere Informationen:<br />
Projektleiter:<br />
Dr. Matthias Vetter, Fraunhofer ISE
</p>
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		<title>ADAC EcoTest 2006</title>
		<link>http://www.klimaschutz.leitfaden.net/adac-ecotest-2006.html</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Jun 2006 00:49:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
	<category>Hybridtechnik</category>
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		<description><![CDATA[Noch kein Durchbruch beim Verbrauch Seit 2003 mehr als 360 Modelle gemessen - Diesel holen aufDie Ergebnisse des ADAC EcoTest 2006 haben deutlich gezeigt, dass Verbesserungen beim Schadstoffaussto&#223; und beim Verbrauch nur noch schwer zu realisieren sind. Unter den 109 getesteten Fahrzeugen der aktuellen Teststaffel gab es nur bei den Kleinstwagen einen neuen Spitzenreiter. Noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Noch kein Durchbruch beim Verbrauch Seit 2003 mehr als 360 Modelle gemessen - Diesel holen auf</strong>Die Ergebnisse des ADAC EcoTest 2006 haben deutlich gezeigt, dass Verbesserungen beim Schadstoffaussto&#223; und beim Verbrauch nur noch schwer zu realisieren sind. Unter den 109 getesteten Fahrzeugen der aktuellen Teststaffel gab es nur bei den Kleinstwagen einen neuen Spitzenreiter. Noch immer hat kein Fahrzeug die m&#246;glichen f&#252;nf Sterne erreicht. Die Verbesserungen im Vergleich zum Vorjahr finden im Mittelfeld statt und sind &#252;berwiegend auf die seit Jahresbeginn verbindlich vorgeschriebene Abgasnorm Euro 4 und den zunehmenden Einsatz von Diesel-Partikelfiltern zur&#252;ckzuf&#252;hren.<a id="more-49"></a></p>
<p>Vor allem beim Kohlendioxid-Aussto&#223; (CO2), also beim Verbrauch, ist so gut wie keine Weiterentwicklung festzustellen. Das von der Automobilindustrie anvisierte Ziel, bis 2008 den Kohlendioxid-Aussto&#223; der gesamten Fahrzeugflotte auf durchschnittlich 140 g/km und Fahrzeug zu senken, wird sich so nur schwer erreichen lassen. Unter den bisher seit 2003 im EcoTest gemessenen 360 Fahrzeugen erreichen nur 50 diesen Wert, das sind knapp 14 Prozent.</p>
<p>Um hier eine Verbesserung zu erreichen, muss die Entwicklung sparsamer Motoren, die beim Schadstoffaussto&#223; heutigen Benzinern entsprechen, konsequent weiter verfolgt werden. Der Diesel hat hier noch Nachholbedarf, befindet sich aber auf einem guten Weg. Alternativen wie Gasantrieb oder <strong>Hybridtechnik</strong> werden ihren Marktanteil haben und zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen beitragen, ohne die klassischen Antriebe zu ersetzen. Die Politik ist aufgefordert, m&#246;glichst bald die n&#228;chsten Abgasstufen Euro 5 und Euro 6 zu definieren, um Planungssicherheit f&#252;r die Industrie herzustellen. Mit seinen Erfahrungen, unter anderem auch aus dem EcoTest, nimmt der ADAC Einfluss auf die deutsche Position bei den &#220;berlegungen der EU.</p>
<p>Der ADAC EcoTest wurde in Zusammenarbeit mit der FIA Foundation entwickelt und stellt seit 2003 das Umweltverhalten von PKW dar. Der j&#228;hrlich ver&#246;ffentlichte EcoTest dient dem Verbraucher als gute Entscheidungshilfe bei der Auswahl eines neuen Fahrzeugs. Wer mit gutem Gewissen Autofahren m&#246;chte, sollte sich daran orientieren; er spart durch g&#252;nstigen Kraftstoffverbrauch auch noch Geld.</p>
<p>R&#252;ckfragen:<br />
Maximilian Maurer<br />
089 / 76 76-2632
</p>
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