Kühlwasserproblem: 200.000 Photovoltaikanlagen helfen Versorgungslücke zu schließen
Berlin, 27.07.2006: Solarstrom ist heute tagsüber erstmals preiswerter als der Bezug konventionellen Kraftwerksstroms an der Leipziger Strombörse. Kühlwasserprobleme einiger Atom- und Kohlekraftwerke sowie der gestiegene Strombedarf aufgrund des verstärkten Einsatzes von Klimaanlagen haben zu einer Verknappung beim Stromhandel geführt und insbesondere die Preise für Spitzenlaststrom zeitweise explodieren lassen. Da die rund 200.000 in Deutschland installierten Photovoltaikanlagen genau dann auf Hochtouren laufen, wenn einigen Großkraftwerken das Kühlwasser ausgeht, helfen sie zunehmend, die Versorgungslücke zu schließen.
Carsten Körnig, Geschäftsführer vom Bundesverband Solarwirtschaft: “In diesen Tagen wird die besondere Stärke der Solarenergie für jedermann sichtbar. Während herkömmliche Großkraftwerke reihenweise in die Knie gehen, liefern Solarstromanlagen Spitzenerträge. Solarstrom ersetzt damit besonders teuren Spitzenlaststrom und wird schneller wettbewerbsfähig als allgemein angenommen.” (weiterlesen…)
Die ersten Schritte des Prozesses der Photosynthese laufen anders ab als bisher angenommen. Das haben Biologen der RUB-Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Matthias Rögner in Zusammenarbeit mit Kollegen des Max-Planck-Instituts für Bioorganische Chemie (AG Prof. Dr. Alfred Holzwarth) herausgefunden. Im Detail geht es um die Frage, in welcher Reihenfolge sich die ersten Prozesse der Photosynthese abspielen, die in Zeitbereichen von wenigen Picosekunden ablaufen (1 ps = 10-12 Sekunden). Über ihre Ergebnisse berichten die Forscher im renommierten US-Journal “Proceedings of the National Academy of Sciences” (PNAS 103 (2006) 6895-6900). (weiterlesen…)
Geowissenschaftliche Messstationen ganzjährig unter extremen Umweltbedingungen zuverlässig und kostengünstig mit Strom zu versorgen, dies haben sich Forscher im Verbundprojekt “EVEREST” zur Aufgabe gemacht. Zusammen mit 14 Forschungs- und Industriepartnern aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Südtirol/Italien entwickelt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE seit Januar 2006 modular aufgebaute hybride Energiesysteme. Durch die Ergänzung von Photovoltaik-Anlagen und Batterien mit Zusatzenergieerzeugern wie Generatoren oder Brennstoffzellen sollen geowissenschaftliche Messstationen an netzfernen Standorten kostengünstig und zuverlässig betrieben werden können.
Die Hochwasserkatastrophe in Bayern und Ostdeutschland im Jahr 2002 oder die Tsunami-Katastrophe in Südostasien an Weihnachten 2004 haben es drastisch vor Augen geführt: Für verlässliche Wettervorhersagen und rechtzeitige Warnungen vor Naturkatastrophen wie Lawinen, Hochwasser oder Stürmen ist die rechtzeitige Ermittlung von genauen Umweltdaten unabdingbar. Messungen dieser Art werden heutzutage fast ausschließlich von automatisch betriebenen geowissenschaftlichen Messstationen ausgeführt. Weitab vom Stromnetz gelegen versorgen sich diese Stationen selbstständig und in der Regel durch ein Solarmodul.
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Staatssekretär Matthias Machnig zeichnet Gewinnerteams aus - Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesumweltministerium, hat heute der Berliner Akademie der Künste die zwölf Bundessieger des Wettbewerbs “Jugend mit unendlicher Energie” ausgezeichnet. “Erneuerbare Energien und die effizientere Energienutzunge stehen für den Klimaschutz ebenso wie für Innovation und Beschäftigung. Jugendliche aus Schulen und Betrieben haben dieses Potenzial erkannt”, sagte Machnig. Der Wettbewerb wurde vom Bundesumweltministerium im Februar 2005 - aus Anlass des Inkrafttretens des Kyoto-Protokolls - gestartet und ist jetzt abgeschlossen worden. Im Rahmen dieser bundesweiten Schulaktion haben Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit lokalen Unternehmen Projekte zu den Themen Erneuerbare Energien.
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