Kühlwasserproblem: 200.000 Photovoltaikanlagen helfen Versorgungslücke zu schließen
Berlin, 27.07.2006: Solarstrom ist heute tagsüber erstmals preiswerter als der Bezug konventionellen Kraftwerksstroms an der Leipziger Strombörse. Kühlwasserprobleme einiger Atom- und Kohlekraftwerke sowie der gestiegene Strombedarf aufgrund des verstärkten Einsatzes von Klimaanlagen haben zu einer Verknappung beim Stromhandel geführt und insbesondere die Preise für Spitzenlaststrom zeitweise explodieren lassen. Da die rund 200.000 in Deutschland installierten Photovoltaikanlagen genau dann auf Hochtouren laufen, wenn einigen Großkraftwerken das Kühlwasser ausgeht, helfen sie zunehmend, die Versorgungslücke zu schließen.
Carsten Körnig, Geschäftsführer vom Bundesverband Solarwirtschaft: “In diesen Tagen wird die besondere Stärke der Solarenergie für jedermann sichtbar. Während herkömmliche Großkraftwerke reihenweise in die Knie gehen, liefern Solarstromanlagen Spitzenerträge. Solarstrom ersetzt damit besonders teuren Spitzenlaststrom und wird schneller wettbewerbsfähig als allgemein angenommen.” (weiterlesen…)
Autohersteller müssen effiziente Technik auf alle Modelle ausweiten
Berlin - Der Naturschutzbund NABU hat die Bundesregierung aufgefordert, die verstärkte Entwicklung von Sprit sparenden Fahrzeugen durch bessere steuerliche Rahmenbedingungen zu unterstützen und diese damit zum Verkaufsrenner zu machen. *Die Gewinner der heute vom Verkehrsclub Deutschland vorgestellten Auto-Umweltliste sind keine Nischenprodukte mehr, benötigen jedoch weitere politische Unterstützung”, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Mit einem Verbrauch von rund vier Litern oder umgerechnet leicht über 100 Gramm CO2 pro Kilometer seien Modelle wie der Honda Civic mit Hybridtechnik und saubere Diesel wie der Volkswagen Polo BlueMotion doppelt so effizient wie vergleichbare Klassenhinterbänkler.
Ein wirksamer Anreiz, sich beim Kauf für ein spritsparendes Modell zu entscheiden und somit den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid im Straßenverkehr zu senken, sei eine Kfz-Steuer, die sich am CO2-Ausstoß der Fahrzeuge orientiert. *Verbrauchsarme Fahrzeuge mit einem Ausstoß von unter 120 Gramm CO2 pro Kilometer sollten zukünftig mit einem steuerlichen Bonus belohnt werden. Zur Gegenfinanzierung kann die Steuer für Fahrzeuge mit einem Ausstoß von über 160 Gramm CO2 progressiv steigen”, so Tschimpke. (weiterlesen…)
Die Branche der Erneuerbaren Energien in Deutschland stellt sich hinter die Forderung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, den Anteil der Energieimporte in Deutschland zu reduzieren. Gegenwärtig sei Deutschland bei Öl, Gas, Kohle und Uran zu insgesamt 75 Prozent von Importen insbesondere aus dem arabischen Raum und Russland abhängig - mit steigender Tendenz. Diese Entwicklung müsse dringend gestoppt werden. Mit Hilfe Erneuerbarer Energien und Energieeffizienz könne die Energieimportabhängigkeit bis 2020 auf unter 50 Prozent zurückgeführt werden. Allein durch den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland sei eine Reduzierung der Importabhängigkeit um jährlich einen Prozentpunkt möglich. Bereits heute sparten die Erneuerbaren Energien Energieimporte im Wert von 3,5 Milliarden Euro pro Jahr ein. (weiterlesen…)
Wissenschaftler der neuseeländischen University of Canterbury haben ein fortschrittliches meteorologisches Instrument zur Windmodellierung entwickelt. Die Identifizierung geeigneter Standorte für Windkraftanlagen und optimale Ausnutzung der Windenergie ist damit beispielsweise schnell und einfach realisierbar.
Das so genannte Environmental Prediction Systems (EPS) wurde am Centre for Atmospheric Research an der University of Canterbury entwickelt. Dank eines Abkommens zwischen Canterprise - ein Unternehmen der University of Canterbury, dessen Kernaufgabe es ist, mit Firmenausgründungen und Industrieabkommen die Kommerzialisierung von Technologien voranzutreiben - und dem Unternehmen Connell Wagner wird die wirtschaftliche Nutzbarmachung dieser Entwicklung bereits vorangetrieben.
(weiterlesen…)