Überall wird über den Klimaschutz diskutiert und im Mittelpunkt der Diskussion stehen natürlich auch die persönlichen Energieausgaben, welche nicht nur durch das eigene Auto entstehen, sondern vor allem im Wohnbereich am stärksten ausschlagen. Hier entstehen beinahe durchgehend Energiekosten durch Strom, Wasser und vor allem Heizenergie in den Heizperioden, wenn die Temperaturen kühler werden. (weiterlesen…)
Kühlwasserproblem: 200.000 Photovoltaikanlagen helfen Versorgungslücke zu schließen
Berlin, 27.07.2006: Solarstrom ist heute tagsüber erstmals preiswerter als der Bezug konventionellen Kraftwerksstroms an der Leipziger Strombörse. Kühlwasserprobleme einiger Atom- und Kohlekraftwerke sowie der gestiegene Strombedarf aufgrund des verstärkten Einsatzes von Klimaanlagen haben zu einer Verknappung beim Stromhandel geführt und insbesondere die Preise für Spitzenlaststrom zeitweise explodieren lassen. Da die rund 200.000 in Deutschland installierten Photovoltaikanlagen genau dann auf Hochtouren laufen, wenn einigen Großkraftwerken das Kühlwasser ausgeht, helfen sie zunehmend, die Versorgungslücke zu schließen.
Carsten Körnig, Geschäftsführer vom Bundesverband Solarwirtschaft: “In diesen Tagen wird die besondere Stärke der Solarenergie für jedermann sichtbar. Während herkömmliche Großkraftwerke reihenweise in die Knie gehen, liefern Solarstromanlagen Spitzenerträge. Solarstrom ersetzt damit besonders teuren Spitzenlaststrom und wird schneller wettbewerbsfähig als allgemein angenommen.” (weiterlesen…)
Bush missbraucht Klimaschutz-Argument, um für neue Atomkraftwerke zu werben
12. Juli 2006 - Angesichts der internationalen Meinungsmache für ein Comeback der Atomenergie vor dem bevorstehenden G8-Gipfel in St. Petersburg fordert ROBIN WOOD die deutsche Bundesregierung auf, die eigenen Anstrengungen, aus der Atomenergie auszusteigen zu verstärken und dies auch offensiv in der internationalen Öffentlichkeit zu vertreten. US-Präsident George Bush hatte unmittelbar vor seinem heute beginnenden Deutschland-Besuch in einem Interview den Satz geäußert: “Wenn einem wirklich viel am Umweltschutz liegt, scheint mir die friedliche Nutzung der Kernkraft ein guter Weg zu sein.” Auch der britische Premierminister Tony Blair will ein Comeback der Atomkraft. Ein am Dienstag vorgelegtes Strategiepapier seines Industrieministers sieht den Bau mehrerer neuer Atomkraftwerke in Großbritannien vor. ROBIN WOOD kritisiert diesen Pro-Atomkurs, weil die Nutzung der Atomkraft Menschen, Umwelt und Weltfrieden massiv gefährdet und den Klimaschutz nicht voran bringt. (weiterlesen…)
Katastrophen, die unsere Gesellschaft bedrohen, sind oft vielschichtig und komplex, und es treten Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Ursachen, Gefahren und Auswirkungen auf (ein Naturereignis wie ein Erdbeben zerstört technische Infrastruktur, dadurch bricht ein Feuer aus, das wiederum nicht nur Wohngebiete zerstört, sondern auch eine chemische Verseuchung auslösen kann etc.). Risikomanagement, das sich auf die Eindämmung einer einzelnen Gefahrenquelle abstützt, wird deshalb den heutigen Problemen und Ansprüchen nicht mehr gerecht. (weiterlesen…)
Autohersteller müssen effiziente Technik auf alle Modelle ausweiten
Berlin - Der Naturschutzbund NABU hat die Bundesregierung aufgefordert, die verstärkte Entwicklung von Sprit sparenden Fahrzeugen durch bessere steuerliche Rahmenbedingungen zu unterstützen und diese damit zum Verkaufsrenner zu machen. *Die Gewinner der heute vom Verkehrsclub Deutschland vorgestellten Auto-Umweltliste sind keine Nischenprodukte mehr, benötigen jedoch weitere politische Unterstützung”, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Mit einem Verbrauch von rund vier Litern oder umgerechnet leicht über 100 Gramm CO2 pro Kilometer seien Modelle wie der Honda Civic mit Hybridtechnik und saubere Diesel wie der Volkswagen Polo BlueMotion doppelt so effizient wie vergleichbare Klassenhinterbänkler.
Ein wirksamer Anreiz, sich beim Kauf für ein spritsparendes Modell zu entscheiden und somit den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid im Straßenverkehr zu senken, sei eine Kfz-Steuer, die sich am CO2-Ausstoß der Fahrzeuge orientiert. *Verbrauchsarme Fahrzeuge mit einem Ausstoß von unter 120 Gramm CO2 pro Kilometer sollten zukünftig mit einem steuerlichen Bonus belohnt werden. Zur Gegenfinanzierung kann die Steuer für Fahrzeuge mit einem Ausstoß von über 160 Gramm CO2 progressiv steigen”, so Tschimpke. (weiterlesen…)